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Feuerwehr begrüßte 526 Gästen zum Verbandstag

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„Enorme Verantwortungsbereitschaft“

Anschließend stellte Bramsches Bürgermeister Heiner Pahlmann in seinem Grußwort die Arbeit der Feuerwehr als „Gemeinschaftsarbeit, die nur Hand in Hand in gegenseitiger Verlässlichkeit und Unterstützung möglich ist“ dar. Dabei seien Zusammenhalt und Zusammenarbeit die Schlüssel zum Erfolg wie die Feuerwehren in jedem Einsatz aufs Neue beweisen. „Eine enorme Verantwortungsbereitschaft prägt Eure Einstellung und das Engagement ist weit von dem entfernt, was selbstverständlich ist. Ihr leistet einen enorm wichtigen und nicht hoch genug zu schätzen Einsatz für die Bürger und das Gemeinwesen“, attestierte Heiner Pahlmann den freiwilligen Feuerwehrleuten.

Werner Lager als stellvertretender Landrat kam zu dem Schluss: „So ein Verbandstag zeigt, dass ein Gemeinschaftsgeist da ist“. Wichtig sei es, die jungen Menschen mit an die Hand zu nehmen und zu zeigen, wie wichtig es ist, eine gute Kameradschaft zu pflegen. „Wir als Landkreis nehmen eine gute Ausrüstung der Feuerwehr ernst. Sie haben wichtige Aufgaben und es ist wichtig, dass Sie sich weiterbilden.“

Detert Brummer-Bange, Vorsitzender des Ausschusses Feuerschutz und Ordnung des Landkreises, zeigte sich dem Feuerwehrwesen eng verbunden und überbrachten weiteren Dank für die Hilfeleistungen, die ehrenamtlich geleistet werden. Besonders würdigte er die Verarbeitung der schrecklichen Bildern, denen die Feuerwehrleute bei ihren Einsätzen immer öfter ausgesetzt sind.

Auch der CDU-Landtagsabgeordnete Clemens Lammerskitten dankte ebenfalls für die über 1000 Einsätze, die immer vielfältiger werden. Seine Werbung an junge Menschen zum Eintritt in die Feuerwehr verband er mit der Erkenntnis: „Wir wissen, dass diejenigen, die sinnvolle Dinge tun, vier Jahre im Durchschnitt länger leben“.

„Feuerwehr ist kein Hobby“

Das Grußwort des Regierungsbrandmeisters Frank Knöpken umriss unter anderem die Wertschätzung der Feuerwehr, Probleme bei der Tagesbereitschaft und bei der Freistellung von Feuerwehrleuten sowie den Einsatz bei der Hochwasserkatastrophe. „Feuerwehr ist kein Hobby, Feuerwehr ist eine Lebenseinstellung“ betonte er am Ende seiner Rede.

Ehrungen

Ein abschließendes Grußwort vom Einsatzleiter der Bramscher Polizei, Axel Diersmann, sowie die Vorstellung der Notfallseelsorgerin Eva Maria Meese leitete schließlich zum Tagesordnungspunkt „Ehrungen“ über. Eckhard Pieper, Claus von Runnen, Jürgen Haferkamp, Jürgen Pooch, Uwe Sprehe, Peter Bäker, Johannes Summe, Peter Ackmann, Ulrich Bellmann, Hajo Dobbehaus, Dieter Hackmann, Rolf Herm-Stapelberg, Horst Schult, Martin Brandtner, Georg Dombre, Axel Hömke, Peter Hemmelgarn, Clemens Aus dem Moore und Hans-Josef Meyer zu Holle leisten derzeit noch aktiv seit 40 Jahren Dienst in den verschieden Wehren des Altkreises und wurden, soweit anwesend, von Bärbel Rosensträter, der Leiterin des Fachdienstes Ordnung beim Landkreis, persönlich ausgezeichnet.

40 Jahre Mitglied in den Wehren sind Rolf Miesler, Erich Pöppelmeyer, Werner Adler, Heinrich Kottmann, Reinhard Welp, Alfons Schumacher, Johannes Summe, Erwin Bellag, Günter Wirkus, Bernd Fuuge, Wilhelm Mann, Heinz Wilberding, Wolfgang Aebi und Herbert Pentermann.

Dieter Meßmann, Herbert Barkau, Friedmut Wurst, Konrad Wiesing, Jürgen Schwuchow, Kurt Ricker, Richard Korsmann, Ernst-August Rothert, Norbert Hoffmann und Wilhelm Schwalenber gehören ihren jeweiligen Ortsfeuerwehren seit 50 Jahren an.

Werner Dallmann, Heinrich von Drehle, Alois Jokisch, Franz Schulte, Hermann Thole, Wilhelm Fenstermann, Egon Stölting, Günter Schulte und Heinrich Düweling feiern in diesem Jahr ihre 60-jährige Mitgliedschaft in der Feuerwehr. Soweit anwesend gratulierten ihnen Manfred Buhr und Cornelis van de Water im Namen des Kreisfeuerwehrverbandes. Im Auftrag des Landesfeuerwehrverbandes ging die Ehrennadel des LFV in Bronze an Roland Schmidt, Ralf Klarmann und Herbert Kuna."

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