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Geheime Übung der Feuerwehr an der Hemker Strasse

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Im Inneren des Gebäudes dagegen läuft die Menschenrettung auf Hochtouren. Mit ungefähr einer Sichtweite von 30 cm, durchsuchten die eingesetzten Trupps das Haus. Die einzige Verbindung nach draußen ist ihr Schlauch und Funkgeräte. Kurze Zeit später konnten die ersten Erfolge über Funk gemeldet werden. Man habe die Kinder gefunden und bringt diese nun nach draußen. An der frischen Luft werden die kleinen Patienten von anderen Einsatzkräften übernommen und weiterversorgt. Die Mutter eilt zu ihren beiden Kindern und kann diese unversehrt in die Arme schließen.

Der fiktive Brand wurde gelöscht, die Personen gerettet und erst jetzt löste sich die Anspannung aller Beteiligten. Denn auch eine geheime Übung wie diese mit solch einer Meldung, treiben jeder Einsatzkraft den Adrenalinspiegel nach oben. Viele Feuerwehrmänner glaubten bis zum Lüften des Geheimnisses an einen realen Einsatz.

Was die Übungsausarbeiter und eingesetzten Kräfte jedoch am meisten überrascht hat, ist nicht etwa die Koordination von so vielen Personen, das Herstellen der Wasserversorgung oder die Überwachung der eingesetzten Atemschutzgeräteträger. Markus Leske berichtet: „Sehr zu unserem Erstaunen hat kein einziger Fußgänger oder Autofahrer einen Notruf abgesetzt. Trotz geschlossener Schranken am Bahnübergang, dem doch deutlich zu erkennenden Rauch aus dem Gebäude. Der Verkehr staute sich bis zum Gebäude zurück. Es hätte also durchaus auffallen können.“

Text: Marc Piwinski / Pressesprecher FF Stadt Bramsche

Fotos: Markus Leske / Zugführer Feuerwehr Bramsche-Mitte

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