Demo

80 Einsatzkräfte und die Betriebsfeuerwehr packten an- Übung bei Remondis in Achmer

Für die diesjährige Übung hatten sich die Verantwortlichen der Firma Remondis ein Feuer in einem mit Gefahrgut befüllten Container überlegt. Durch die Nähe zu einem Gebäude mit einer Anlage zur Entleerung von Spraydosen war hier besondere Eile geboten, um ein Übergreifen des Brandes auf das Gebäude zu verhindern. Allerdings sorgten das Feuer und der starke Brandrauch dafür, dass mehrere Mitarbeiter des Unternehmens in dem Gebäude eingeschlossen waren und von den Feuerwehrkräften gerettet werden mussten. Auch Schnelleinsatzgruppen des DRK und der Malteser vor Ort Den ersten Löschangriff unternahmen Mitarbeiter der Firma, die neben ihrer „normalen“ Arbeitstätigkeit im Ernstfall eine Funktion in der Betriebsfeuerwehr ausüben. Ihnen gelang es recht schnell, das Feuer einzudämmen. Mit Unterstützung der Ortsfeuerwehren Achmer, Pente und Bramsche konnten der Brand in den Containern unter einem Schaumteppich erstickt werden. Gleichzeitig mit den Feuerwehren rückten auch die Schnelleinsatzgruppen des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) und der Malteser an, da mit mehreren verletzten Personen zu rechnen war. Insgesamt mussten fünf Personen aus dem verqualmten Gebäude gerettet werden. Während drei Mitarbeiter mit Fluchthauben über ein Treppenhaus in Sicherheit gebracht werden konnten, musste die Drehleiter aus Bramsche auf dem Firmengelände doch schon etwas rangieren, um zwei weitere Angestellte des Unternehmens von einer Plattform am Gebäudedach zu retten. Bei der anschließenden Manöverkritik hatten Benedikt Guss von der Kreisverwaltung, Bramsches Stadtbrandmeister Amin Schnieder und Achmers Ortsbrandmeister Björn Lüssenheide nicht viel zu kritisieren. „Die Übung verlief reibungslos nach Plan“, so Schnieder. Und auch Benedikt Gerbrand, Niederlassungsleiter der Firma Remondis, zeigte sich von dem professionellen Vorgehen der eigenen Mitarbeiter und der guten Zusammenarbeit mit der Freiwilligen Feuerwehr der Stadt Bramsche angetan. Neben 15 Mitarbeitern der Firma Remondis, darunter auch vier Auszubildende, waren rund 80 Einsatzkräfte in die Übung mit eingebunden.

Text und Fotos: Henning Stricker

Unter Atemschutz dringen die Einsatzkräfte in das verrauchte Gebäude ein und können Personen retten.
Gemeinsam gelingt es, eine Person aus einem gefährlichen Bereich nach draußen zu bringen.

Drucken E-Mail