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Bramsche, 09.06.2017 15:10 Uhr: Feuer in Wohnung im 2. Obergeschoss; Menschenleben in Gefahr; "Brückenort"

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09062017 bramsche1Zu einem gemeldeten Brand mit Menschenleben in Gefahr in einem Bramscher Wohn- und Geschäftshaus, wurde am Freitagnachmittag die Ortsfeuerwehr Bramsche gerufen. Als die Feuerwehr kurze Zeit später den Einsatzort erreichte, bot sich erst ein unübersichtliche Lage. Im zweiten Obergeschoss des Hauses drang dichter schwarzer Rauch aus einem Fenster, vermutlich werden noch Personen vermisst. Eine Person ist aus dem Fenster im zweiten Obergeschoss gesprungen. Diese landete während des Falles auf einem Mülleimer und schlug dann auf dem Pflaster vor einem Geschäft auf dem Boden auf. Ersthelfer kümmerten sich noch vor Eintreffen des Rettungsdienst vorbildlich um die Person. Der Rettungsdienst übernahm die weitere Versorgung in einem Rettungswagen. Anschließend wurde der Patient in ein Krankenhaus nach Osnabrück transportiert.

Sofort nach dem Eintreffen leitete die Feuerwehr eine Menschenrettung ein, indem zwei Trupps unter Atemschutz in das Gebäude vorgingen. Gewaltsam öffneten diese die Wohnungstür und begannen mit der Personensuche. Zügig ließ Einsatzleiter Markus Leske zwei weitere Feuerwehren und Rettungsdienste alarmieren. So kamen die Ortsfeuerwehren Achmer und Pente zum Einsatz hinzu. Weitere Trupps zur Suche standen auf dem Kirchplatz in Bereitschaft.

Parallel zur laufenden Menschenrettung, erfolgte von einem weiteren Trupp die Brandbekämpfung. Um sich eine bessere Sicht zu verschaffen, öffneten sie ein Fenster. Von unten wurde mittels eines Belüftungsgerätes der Rauch aus der Wohnung gedrückt.

Die Drehleiter wurde in Anleiterbereitschaft versetzt, um im Falle einer Menschenrettung oder eines Notfalles der im inneren arbeitenden Trupps, schnell eine Rettungsmöglichkeit bieten zu können. Um eine konstante Wasserabgabe zu ermöglichen, wurde eine Wasserversorgung von einem nahen Hydranten aufgebaut.

Die nun anrückenden, nachalarmierten Kräfte sammelten sich nach Anweisung auf dem Marktplatz. Stadtbrandmeister Amin Schnieder leitete den Sammelplatz und koordinierte den rückwärtigen Raum.

Die Feuerwehr sperrte weite Teile des Kirchplatzes ab. Leider musste immer wieder erlebt werden, wie Passanten diese Absperrungen missachteten und durch die Einsatzstelle liefen. Gerade hier bestand die Gefahr von Stolperfallen oder herabfallenden Teilen.

Eine Person wurde während der Suche in der Wohnung  gefunden. Hier konnte der Notarzt nur noch den Tod  feststellen. Die Polizei übernahm die weiteren Ermittlungen und hielt die Absperrung weiterhin aufrecht. Die Umstände, die zum Brand und zum Ableben dieser Person führten sind noch unklar und nun Gegenstand umfangreicher polizeilicher Ermittlungen.

Text: Marc Piwinski / Pressesprecher Feuerwehr Stadt Bramsche
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