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Pente, 20.06.2017 14:30 Uhr: Munitionsfund; "Burggartenweg"

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Pressemitteilung der Polizei

Bei Baggerarbeiten wurde am Dienstag gegen 12.29 Uhr am Zweigkanal im OT Pente eine Fliegerbombe aus dem Weltkrieg gefunden. Die Bombe muß vor Ort gesprengt werden. Es wird ein Sicherheitsradius von 1000m um den Fundort gezogen. Eine Evakuierung ist erforderlich. Der geplante Sammelpunkt soll in der Dorfgemeinschaftsanlage in Achmer, an der Schulstraße 2 sein. (Link zum Originalartikel)

 

Bericht der Feuerwehr

Am Nachmittag wurde im Bramscher Ortsteil Pente bei Baggerarbeiten eine 250kg schwere Bombe aus dem zweiten Weltkrieg gefunden. Sofort wurden die Einsatzkräfte alarmiert. Mitarbeiter der Stadtverwaltung riefen den Krisenstab im Wasser- und Schiffahrtsamt ein. Von dort wurden die weiteren Maßnahmen koordiniert. Recht schnell wurde klar, dass die Bombe vor Ort gesprengt werden musste. Hierbei wurde ein Evakuierungsradius von 1000m um die Fundstelle eingerichtet und knapp 1100 Personen mussten den Bereich verlassen. Dazu wurde die Mithilfe von Feuerwehr und Rettungsdiensten in Anspruch genommen.

Zunächst befand sich die Ortsfeuerwehr Pente sowie der Einsatzleitwagen 2 der Kreisfeuerwehr Osnabrück im Einsatz. Um diese große personelle Aufgabe stemmen zu können, ließ man die Kreisfeuerwehrbereitschaft Nord ausrücken. Diese hatte ihren Bereitstellungsraum an der integrierten Gesamtschule in Bramsche. Von dort wurden die einzelnen Fahrzeuge und Einheiten abgerufen. An dieser Stelle einen ausdrücklichen Dank für die tatkräftige Unterstützung. Kräfte des Rettungsdienstes (Malteser und DRK), halfen einzelnen Personen aus den Häusern, welche diese nicht mehr alleine verlassen konnten. Als Unterkunft bot sich die Dorfgemeinschaftsanlage in Achmer an.

Die Ortsfeuerwehr Pente bereitete Wasserbehälter vor, welche für die Sprengung notwendig gewesen waren. Irgendwann kam aus dem Krisenstab die Nachricht "Sicherheit", heißt alle Personen haben den Radius verlassen. Somit konnten die Sprengmeister ihre Arbeit verrichten. Die Sprengung des Blindgängers erfolgte problemlos.

Text: Marc Piwinski / Pressesprecher Feuerwehr Stadt Bramsche

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