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Bramsche, 18.08.2017 12:59 Uhr: Gebäudebrand; "Jägerstrasse" Ecke "Vockestrasse"

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18082017 bramsche1Gestern Mittag wurde die Ortsfeuerwehr Bramsche zu einem Brand einer Werkstatt in der Vockestrasse/Jägerstrasse gerufen. Bereits auf der Anfahrt konnten die Einsatzkräfte eine schwarze, hohe Rauchwolke über der Gartenstadt erkennen. Man entschied sich, weitere Feuerwehren zu diesem Einsatz hinzuzuziehen. So wurden die Ortsfeuerwehren Epe und Engter alarmiert. Zur medizinischen Absicherung war die Schnelleinsatzgruppe der Malteser Bramsche vor Ort. Anwohner wurden gebeten, Fenster und Türen geschlossen zu halten. Personen wurden nach unseren Kenntnissen nicht verletzt.

Bei Eintreffen brannte das Gebäude in voller Ausdehnung. In der Werkstatt befanden sich mehrere Fahrzeuge und typische Geräte. Im Bereich der Einsatzstelle kam es zu Verkehrsbehinderungen.

Ein massiver Löschangriff wurde von mehreren Seiten aufgebaut. Über die Drehleiter wurde mittels Wasserwerfer das Feuer zusätzlich bekämpft. Mehrere Trupps waren unter Atemschutz im Einsatz. Im Brandverlauf explodierten zudem Spraydosen. Teile des Daches lagen auf der Jägerstrasse verstreut. Die Wasserversorgung wurde mittels Unterflurhydranten sichergestellt.

Nachdem das Feuer abgelöscht und das angrenzende Haus gehalten werden konnte, entschied man sich für einen Einsatz von Schaummittel. Dieses wurde von zwei Seiten auf die Brandstelle aufgetragen, um schwer erreichbare Brandnester per Sauerstoffabschluss zu ersticken. Ein angeforderter Bagger musste die noch stehenden Holzteile und den Giebel einreißen, um so ein unkontrolliertes Umfallen und damit eine Gefährdung der Einsatzkräfte auszuschließen.

Leider wurde eine Einsatzkraft der Ortsfeuerwehr Bramsche von einem Autofahrer beschimpft, was eine Anzeige bei der Polizei nach sich zog. Erstaunt waren wir zum Einsatzende hin auch von einigen Passanten, die Fotos mit ihren Kindern vor dem abgebrannten Gebäude gemacht haben.

Alle eingesetzten Kräfte haben nach Einsatzende noch diverse Zeit mit der Reinigung der persönlichen Schutzausrüstung, der Geräte und Fahrzeuge zu tun gehabt. So konnte zum Beispiel gegen 20:30 Uhr das Licht im Bramscher Feuerwehrhaus ausgemacht werden. Etliche Jacken und Hosen müssen nun von einer Industriereinigung von den Rückständen von Ruß und Schaummittel gereinigt werden.
Im Einsatz wurden etliche Druckschläuche, Atemluftflaschen und Schaummittel verwendet. Von der feuerwehrtechnischen Zentrale in Bersenbrück wurden zum Auffüllen 31 B-Schläuche, 11 C-Schläuche, 17 Schaummittelkanister á 20l sowie 11 Atemluftflaschen abgeholt.

Text/Fotos: Marc Piwinski

http://www.presseportal.de/blaulicht/pm/104236/3713124

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