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Löschgruppenfahrzeug 16 TS 14-44-10 // LF 16 TS

Das LF 16 TS dient bei der Ofw Bramsche-Mitte vorrangig als Fahrzeug zur Brandbekämpfung und Wasserversorgung.Desweiteren sind wir natürlich in der Lage,eine Menschenrettung durchzuführen. Im Aufbau des Fahrzeuges sind neben Atemschutzgeräten, Schlauchmaterial, Schaummittelkanister, Strahlrohre und eine tragbare Pumpe (die sog. Tragkraftspritze = TS) untergebracht.

Auf dem Dach des Fahrzeuges liegen zwei tragbare Leitern: Eine Steckleiter,die insgesamt bis zum 2. Obergeschoß reicht und eine Schiebeleiter,womit wir bis in das 3. Obergeschoss gelangen können. An der Front des Fahrzeuges ist eine festinstallierte Pumpe verbaut worden,die 1600l Wasser pro Minute fördern kann.

Das LF16 TS ist zur Zeit noch dem Katastrophenschutz unterstellt.Seine Schlagfähigkeit konnte es unter anderem beim Oder-Hochwasser im Jahre 2002 unter Beweis stellen,wo einige Kameraden der FF Bramsche Mitte mit diesem Fahrzeug vor Ort Hilfe geleistet hatten.

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Drehleiter 14-30-10 // DLK 23/12

dlk3Die Drehleiter mit fest eingebauten Korb ist mit eines der jüngsten Fahrzeug im Fuhrpark der FF Bramsche Mitte.Die maximale Arbeits-und Rettungshöhe beträgt 30m.Das klingt erstmal nicht viel,aber wenn man selber einmal oben steht,weiß man,wie hoch 30m sein können.Nutzen Sie doch einmal die Möglichkeit auf Stadtfesten oder Tage der offenen Tür Ihrer Feuerwehr einmal im Korb einer Drehleiter mitzufahren. Die Zahl 23/12 steht für die Nennrettungshöhe die nach DIN 23 m beträgt und die eine DLK 23/12 mindestens erreichen muß. Diese Zahl kommt aus dem Vorbeugenden Brandschutz. Ab 22 m Fußbodenhöhe beginnt die Hochhausgrenze. Diese so genannte Hochhausgrenze bedeutet das Ende der Rettungs- und Angriffsmöglichkeit der Feuerwehr von außen durch Fensteröffnungen mit Hubrettungsfahrzeugen. Danach werden erhöhte Anforderungen an Rettungswege gestellt.

Die Maximale Arbeits- oder Steighöhe der heutigen Drehleitern liegt weit über den Forderungen der DIN und beträgt bei der Camiva Drehleiter 30 m. Auf dem Fahrzeug sind u.a. Atemschutzgeräte,ein mobiler Sprungretter,Krankentragehalterung und ein funkferngesteuerter Wasserwerfer untergebracht. Ein funkferngesteuerter Wasserwerfer? Wird die Feuerwehr zu bequem? Mit nichten! Dieser Ausrüstungsgegenstand hat eine Berechtigung: So müssen Feuerwehrleute nicht mehr gefährdet werden,wenn man z.B. einen Hallenbrand von oben löschen muss. Sicherheit geht vor, oder? Sehen Sie.

Mit Hilfe der Krankentragehalterung können wir Personen auf einer Trage z.B. des Malteser Rettungsdienstes am Korb befestigen und so sicher zum Boden gebracht werden."Kommt es denn so oft vor, dass Sie diese Halterung benötigen?Sind die Treppenhäuser nicht breit genug?" werden wir manchesmal gefragt. Es ist tatsächlich so. Schauen Sie doch mal in den Einsätzen nach, wie oft wir den Rettungsdienst unterstützten, weil der Patient entweder auf einem Dach lag oder der einzige Rettungsweg das Dachgeschossfenster war, da das Treppenhaus zu schmal war.

Die Drehleiter kann wahlweise oben aus dem Korb heraus oder von unten vom Bedienstand bedient werden.Dies dient weiterhin unserer Sicherheit.Sollte es für den Trupp, der oben im Korb arbeitet, gefährlich werden, so kann der Maschinist des Fahrzeugs sofort die Kontrolle übernehmen und den Trupp aus der Gefahrenzone bringen. Manchmal ist es nötig, dass Personen in ein "Luftkissen" springen müssen. Sei es, weil die Drehleiter nicht an die Personen herankommt oder die Situation so brenzlig wird. Dafür haben wir einen sogenannten Sprungretter auf unserem Fahrzeug. Aus bis zu einer Höhe von 16m können die Personen in das Kissen springen. Dazu gehört sehr viel Mut, denn jeder weiß, wie hoch das 3m Sprungbrett im Schwimmbad ist.

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Tanklöschfahrzeug 14-26-10 // TLF 24/50

Das Tanklöschfahrzeug ist das größte wasserführende Feuerwehrfahrzeug in der Stadt Bramsche.Sein Wassertank fasst 5000l Wasser,sowie 500l an Schaummittel.Die heckseitig eingebaute Pumpe hat eine maximale Fördermenge von 2400l pro Minute,was bedeutet, dass nach zweieinhalb Minuten der Tank leer ist.Deswegen wird meist eine Schlauchleitung zum TLF verlegt,um es mit Wasser zu versorgen.

Das TLF hat alles an Bord,was für die Menschenrettung und Brandbekämpfung nötig ist.Angefangen von Pressluftatmern bis hin zum Schnellangriffschlauch.Bei einer Menschenrettung nimmt der Atemschutztrupp zusätzlich noch Brandfluchthauben mit. Diese werden den betroffenen Personen übergestülpt, so das diese gefahrlos ins Freie geschafft werden können. Um Brandrauch oder Gase aus einem Gebäude zu bekommen,ist auf dem Fahrzeug ein sog. Überdruckbelüfter installiert.Dieser erzeugt im Gebäude einen Überdruck,der dann den brandrauch aus dem Gebäude drückt. Um die Umgebung auf explosive Gasgemische hin zu überwachen, befindet sich direkt neben den Atemschutzgeräten die sogenannten Pack-Ex. Diese messen ständig die Umgebungsluft und alarmieren den Träger akustisch und optisch vor explosionsfähigen Gasen in der Luft. 

Auf dem Dach ist ein Wasserwerfer installiert,der bei ungefähr 10bar Pumpenausgangsdruck eine Wurfweite von ca. 50m erreicht.Die Durchflussmenge des Wasserwerfers ist regelbar zwischen 1000 und 2000l pro Minute.Über den Wasserwerfer ist auch die Abgabe von Schaum möglich.

An der Brandstelle angekommen, verlegt die Besatzung des TLF eine B-Leitung und setzt einen Verteiler. So kann der Angriffstrupp mit Hilfe der Schlauchtragekörbe sofort in das Gebäude eindringen. Je nach Einsatz verlegt die Besatzung des TLF dann eine Schlauchleitung vom Hydranten oder offenen Gewässer, um eine Wasserzufuhr herzustellen. Oder der Trupp auf dem TLF rüstet sich ggf. selbst mit Atemschutz aus, wenn der Einsatz es erfordert. Der Trupp bildet somit gleich den wichtigen Sicherheitstrupp.

 

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Hilfeleistungslöschfahrzeug 14-48-10 // HLF 20/20

hlf frontDas Fahrzeug wurde 2012 von der Firma Ziegler gebaut und ausgeliefert.

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